Man muss manches nur einmal haben

Hi,

bin endlich wieder hier.

der Reihe nach: der Ansaugstutzen der Benzinpumpe war nicht richtig im Tank und noch einige andere Kleinigkeiten gingen nicht. Wir sind dann endlich nachmittag fertig geworden, nachmittags erst aus Lilongwe , dann abends in der Luwawe Forest Logde in  den Viphiya Bergen angekommen. Am See, in grossen Pinienwaeldern (fast wie in Europa), grosse baeume, auf 1500m ziemlich kalt! Danach sind wir an den Malawisee nach Khata Bay gefahren. Keine Faehre , nichts, nach Likoma Island. ich will aber dort hin! Freitag gingen zwei Boote. das eine sah aus wie ein schlimmer Seelenverkaeufer, da fuhren wir lieber nicht mit ( ich wusste nicht das man sich immer zweimal sieht). Aber mit dem groesseren sind wir gefahren, 7 Stunden ueber den See an die mosambiquanische Kueste: Likoma Island: fantastisch, wie Karibik, einsame Straende, tolles warmes Wasser, wie im Paradies. Leider wussten wir nicht wie wir wieder runter kommen, von der Insel. Die Schiffe fahren, wenn sie voll sind! Sonntag hoerten wir, ja, es ist eins da, es faehrt Montag. Gut!!! Abends hoerten wir, es ist grad abgefahren!!! Wann ein naechstes kommt, ungewiss! Wir wollten mit! Also hat der Lodgebesitzer telefoniert und wir ( da waren 5 Weisse) sind in einer Nacht- und Nebelaktion an den Strand mit einer kleinen Nussschale bei schwarzer Nacht zum groesseren Boot, das vor der Insel auf uns wartete. Umsteigen bei Dunkelheit, da es verboten ist nachts zu fahren, auf einen Seelenverkaeufer, hoch mit Fisch beladen und voller Menscher, hinten hing das boot schon fast im wasser. Wir haben im Bug noch ein Plaetzchen bekommen, eingequetscht zwichen Fisch und Einheimischen und sind so 5 h ueber den See (80 km), 1 uhr nachts angekommen in Nkata Bay und drei Uhr wieder auf der Campsite gewesen, wo Zelt und Auto unbeschadet auf uns gewartet haben! Die Fluechtlingsboote auf dem Mittelmeer sind aehnlich anzuschauen wie das mit dem wir gefahren sind! Ja, sowas muss man kein zeites Mal haben, man soll ja sein Glueck nicht heraus fordern.

Nun relaxen wir auf einer Logde in Chinteche.

Uns geht es wieder gut!

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Ein Kommentar zu Man muss manches nur einmal haben

  1. namensvetterin sagt:

    schön, von euch zu hören… 🙂

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