Kein Tag ist wie der Andere

Oder

Es ist wie es ist!

Der Sonntag ging locker los, 9 Uhr Fruehstueck (ich haette es bald verschlafen) bis gegen 11. Dann sind wir in die Tsitsikama-Mountains gefahren um Pilze zu sammeln. es ist wie Mittegebirge nur die falschen Laubbaeume, aber es gibt ganze Plantagen mit Kiefern und da sieht es wirklich so aus wie bei uns. Ja, wir haben ganz viele Steinpilze, einige Maronen und Sandpilze gefunden (also wie bei uns :-)). es waren so 31 grad und wir sind maechtig ins schwitzen gekommen. Enya hatte die Idee, bei Freunden reinzuschauen, die haben einen Bikertreff, mitten in Tal, irgendwo in den Bergen, am Keurboomsriver. Ganz uriger Leute, alte Biker eben mit langen grauen Haaren und Bikerklamotten, ohne Strom im Blockhausfeeling. Wir bekamen grandioses Essen: Vorspeise mit einem Teil unserer Pilze : Pilze gebraten mit granatapfel und kleinen Kaesestueckchen- koestlich. Als Hauptgang indisches Lammcurry in Pancake und Salat. Dazu ein Windhoek Lager und das Leben kann nicht besser sein.

Leider verpasste mir mein Kreislauf wegen Hitze und Alkohol ein Strich, konnte nicht mehr richtig gucken und reden. Aber nach einem Liter Wasser war das auch wieder ok und der selbstgemachte Schokoschnaps schmeckte wieder. Leider rannte ich dann abends (im Dunkeln seh ich ja immer nichts) gegen ein Rieddach und habe nun eine grosse Schramme auf der Stirn 🙂 (ich sag doch, es ist wie es ist). Uebernachtung dann in einer ganz einfachen Blockhuette, mit riesigen Astloechern im Holz (ach ja, wir entschlossen uns kurzfristig einfach da zu bleiben). Da es ueberall raschelte, entschloss ich mich, das Astloch mit Zellstofftaschentuechern auszustopfen (der Schlaf war um einiges besser). Frueh war es dann eisig kalt in diesem Tal und wir nahmen das Fruehstueck am Kaminfeuer.

Mittags wieder zurueck und ich am Nachmittag am Strand spazieren gegangen – wunderbar. Bis eine Kaltfront mit dicken Wolken kam und sich auf den Strand legte. Ich hatte fast Angst den Strandabgang zu finden, so nebelig war es am Strand- so etwas habe ich noch nicht erlebt. Wie gesagt: Es ist wie es ist und jeden Tag anders.

Morgen werde ich mit dem Fahrrad unterwegs sein, obwohl es hier sehr heftige Berge gibt.

Also ein sportliche Herausforderung. Aber ich werde Plett erkunden und ein wenig shoppen gehen ;-)))))))))))))

P.S. Unsere Pilze haben wir uns heute zum Abendbrot gegoennt – hmmmm. Sehr gut!

 

 

Viele Gruesse an alle Daheimgebliebenen

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Africa again

Juchhu,

es geht wieder los. Am Freitag fliege ich nach Plettenberg Bay in Südafrika, an der Gardenroute

Größere Kartenansicht

Ich werde Enya und Andrea besuchen und es mir eine Woche richtig gut gehen lassen.
Es ist zwar schon Herbst in Südafrika, aber mit durchschnittlich über 20 Grad für mich der gefühlte Sommer! Wo es hier doch immer noch Schnee und Kälte gibt.

Ich hoffe, auch mal nach Knysna zu fahren. Vielleicht kann ich noch im Indischen Ozean baden 😉

Ich werde in die Vergangenheit reisen, war ich doch vor 4 1/2 Jahren schon dort (hier im Blog auch nachzulesen).

Ich fliege Freitag Abend von Frankfurt, über Paris nach Johannesburg. Dort steige ich in die südafrikanische Billig-Airline KULULA um. Ich habe nur wenig Zeit und hoffe, das alles klappt. Enya holt mich dann am Samstag mittag in George ab.

Übernachten werde ich im 113 Robberg B&B

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Wichtig!

Auch wenn ich gerade nicht in Afrika bin bzw. keine Neuigkeiten dazu zu vermelden habe, gibt es Dinge, die mir so wichtig sind, daß ich sie mit euch teilen möchte:

One Billion Rising

(vor allem den Kurzfilm möchte ich euch sehr empfehlen!)

 

Viele Grüße von einer, die im Sommer wieder auf Afrika-Tour sein wird

 

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Hungry Minds

Heute habe ich noch einen besonders schönen Nachtrag aus Malawi in Bildern und nochmal ein ganz großes Dankeschön an alle, die uns so wunderbares Spielzeug für die Kinder in Stellas Kindergarten mitgegeben haben. Nun hat mir Stella ein paar Eindrücke von der ersten Spielstunde mit den neuen Spielsachen zukommen lassen:
Wiedereröffnung des Kindergartens in NhkotakotaWiedereröffnung des Kindergartens

Die Bilder enstanden bei der Wiedereröffnung des Kindergartens.

Beim Spielen unterscheiden sich die Kinder auf der ganzen Welt nicht:

Und (wie auch überall auf der Welt) sind die Kinder ganz vertieft in ihr Spiel:

Also, noch einmal im Namen der Kinder vielen Dank an die Spender:

Und noch ein Anliegen möchte ich auf diesem Wege publizieren: Stella sucht für ihren Kindergarten eineVoluntärin, Schulabgängerin oder Studentin, die den „Laden“ in Schwung bringt und auch die Nachbardörfer etwas anleitet, wie man soviele Kleine sinnvoll beschäftigt.

Wer diese Aufgabe annimmt, hat sofort einen riesigen Fanclub!!

Anfragen, hier über den Kommentar oder an petra_judith@web.de, leite ich gern weiter.

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Bilder

Nun endlich ein paar Bilder. Bilder aus Dar sind weiter unten, im Dar es Salam-Artikel zu finden.


Das Fischerdorf neben unserer Campsite

Leben am See

Und nun noch der „Seelenverkäufer“ unserer nächtlichen Überfahrt:

beim Beladen zwei Tage zuvor

Wir haben es geschafft

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Hallo Afrika-Freunde

Mein  neuer Afrika-Blog ist umgezogen! Ich begrüße euch auf den neuen Seiten!

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Man muss manches nur einmal haben

Hi,

bin endlich wieder hier.

der Reihe nach: der Ansaugstutzen der Benzinpumpe war nicht richtig im Tank und noch einige andere Kleinigkeiten gingen nicht. Wir sind dann endlich nachmittag fertig geworden, nachmittags erst aus Lilongwe , dann abends in der Luwawe Forest Logde in  den Viphiya Bergen angekommen. Am See, in grossen Pinienwaeldern (fast wie in Europa), grosse baeume, auf 1500m ziemlich kalt! Danach sind wir an den Malawisee nach Khata Bay gefahren. Keine Faehre , nichts, nach Likoma Island. ich will aber dort hin! Freitag gingen zwei Boote. das eine sah aus wie ein schlimmer Seelenverkaeufer, da fuhren wir lieber nicht mit ( ich wusste nicht das man sich immer zweimal sieht). Aber mit dem groesseren sind wir gefahren, 7 Stunden ueber den See an die mosambiquanische Kueste: Likoma Island: fantastisch, wie Karibik, einsame Straende, tolles warmes Wasser, wie im Paradies. Leider wussten wir nicht wie wir wieder runter kommen, von der Insel. Die Schiffe fahren, wenn sie voll sind! Sonntag hoerten wir, ja, es ist eins da, es faehrt Montag. Gut!!! Abends hoerten wir, es ist grad abgefahren!!! Wann ein naechstes kommt, ungewiss! Wir wollten mit! Also hat der Lodgebesitzer telefoniert und wir ( da waren 5 Weisse) sind in einer Nacht- und Nebelaktion an den Strand mit einer kleinen Nussschale bei schwarzer Nacht zum groesseren Boot, das vor der Insel auf uns wartete. Umsteigen bei Dunkelheit, da es verboten ist nachts zu fahren, auf einen Seelenverkaeufer, hoch mit Fisch beladen und voller Menscher, hinten hing das boot schon fast im wasser. Wir haben im Bug noch ein Plaetzchen bekommen, eingequetscht zwichen Fisch und Einheimischen und sind so 5 h ueber den See (80 km), 1 uhr nachts angekommen in Nkata Bay und drei Uhr wieder auf der Campsite gewesen, wo Zelt und Auto unbeschadet auf uns gewartet haben! Die Fluechtlingsboote auf dem Mittelmeer sind aehnlich anzuschauen wie das mit dem wir gefahren sind! Ja, sowas muss man kein zeites Mal haben, man soll ja sein Glueck nicht heraus fordern.

Nun relaxen wir auf einer Logde in Chinteche.

Uns geht es wieder gut!

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Malawi- Here we are!

Da bin ich wieder, an Stellas Computer, 10 km noerdlich von Lilongwe. Das Highlight der ersten Woche war eindeutig die beiden Fluege in der Business-Class mit 4 Gang Menu und einer Auswahl aethiopischer Koestlichkeiten. Wir kamen voellig entspannt in Lilongwe an.

Hier ist es recht frisch, tags 28 Grad, abends dann noch  Jacke und Socken. Seit zwei Tagen bauen wir Auto, Bremsbacken neu, Tank ausgebaut und geschweisst, dachfenster wieder in Gang gebracht, Licht im Auto auch wieder ok. morgen werden wir fertig und wollen Richtung Norden. dort wird es wohl noch kaelter, ca. 1500 m hoch in eine Lodge in der Naehe von Mzuzu. Dort organsieren wir uns einen Trip auf die Insel im Malawisee ( Likoma ). da die Faehre nicht faehrt, muss es anders organsiert werden … schaun wir mal. Benzin gab es gestern und wir haben voll getankt. Abends bin ich mit Stella und 5 Kanistern im Auto an die Tankstelle und die haben durchs Fenster die Kanister betankt (Kanister betanken ist verboten!!!). Aber es gibt eben immer eine Loesung. Mit ein wenig Geld und Beziehungen haben wir auch schon den Stempel im Carnet …. ohne Grenze!!!

Also, ich hoffe, ab morgen haben wir zwei entspannte Urlaubswochen vor uns.

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Business-Class? Aber bitte doch!

Also Leute , das Leben kann so schoen sein! ;-)))))

Wir sind auf dem Airport in Dar, in der Lounge. Aus irgendwelchen unerklaerlichen Gruenden fliegen wir die naechsten zwei Fluege Businessclass 😮 …….  es ist zwar 1.30 Uhr frueh, aber der GinTonic schmeckt schon und Internet gibt es auch kostenlos. Tja, wie ich dazu komme, weiss ich nicht, bezahlt habe ich jedenfalls nur Holzbankklasse.

Dar war noch sehr schoen zu ende gegangen. Zum Verkehr ist nur eines festzustellen: man muss sich an jeder Kreuzung neu entscheiden: entweder man faehrt bei rot oder man haelt bei rot. Entweder man achtet auf Vorfahrt von rechts oder links oder eben nicht! Je nach dem was der Rest der Autos macht, da macht man eben mit. gestern abend waren wir an der Strassenkreuzung um die Ecke beim Haehnchebrater (ich hoffe, mein Darm macht das mit). das Auto hat der Fahrer am Airport problemlos uebernommen, ohne laestiges schauen, ob alles noch gut ist :-).

So dann wollen wir es uns mal weiter gut gehen lassen.

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Dar am Morgen

Hi,

ich schon wieder. Sitze hier rum …

Mein Mann hat den Zugang vom Safe vermasselt, jetzt muss die Hotelleitung den Safeknacker holen :—))))))))

Tja …..

Danke Volker fuer deine Wuensche. Gruss an Stefan in Muenchen, dein Luftfilter ist schon mal in Dar es Salaam. Also auf gutem Weg.

Draussen ist es wolkig und schon sehr heiss, gleich gehts los (hoffentlich), erst tanken und dann zum Treffen mit Geoffrey. Wir kommen Auto- fahrmaessig ganz gut klar und jeder will fahren 😉

Liebe Gruesse an alle

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