Once more africa

Ja, man mag es kaum glauben, ich fliege heute nach Afrika! 😉
Heute abend 23 Uhr geht mein Flieger nach Dar es Salaam, Tansania. Meine Vermieterin vom vorigen Jahr heiratet -endlich! Die Hochzeitsvorbereitungen zogen sich über ein Jahr hin, nun soll es endlich soweit sein und ich werde dabei sein. Ich bin sehr gespannt. Allerdings diesmal auch etwas unruhig, habe gestern erst erfahren, daß ich nicht bei ihr wohne, abends noch schnell ein Hotel gebucht ( Beachcomber Hotel&Resort ). Ein Mietauto bekomme ich hoffentlich auch, der Autovermieter will mich am Flughafen abholen, Sarah auch ….
Ich hoffe, in der großen Stadt einigermaßen klar zu kommen (mit dem Auto). Ansonsten versuche ich ein paar Tage erholsam am Strand zu verbringen.

In einer Woche bin ich wieder zurück.

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Thüringer Grüße

So, nun sind wir wieder zu Hause. Warum vergeht die Zeit eigentlich immer so schnell ??

In Lusaka haben wir die ‚dunkelsten Ecken‘ besucht, aber die Leute waren freundlich. Dagegen haben auf der berühmtesten Straße Lusakas, der Cairo Road, vier Leute versucht, uns an die Wäsche zu gehen. Zuerst ablenken indem sie mir etwas zu kaufen anbieten wollten und meinem Mann ‚ausversehen‘ auf die Füße getreten sind. Beim höflichen Entschuldigen waren dann die Hände an den Taschen von Hose und Rucksack. Da wir mit sowas rechnen, war alles gut verstaut und einer von denen hatte dann schon mal die Faust von meinem Mann vor der Brust und einen lauten Anbrüller im Gesicht. Das hat den vermeindlichen Angreifern gereicht und sie haben das Weite gesucht (waren wohl Anfänger ;-)))) )
Die letzten Tage, Fahrt nach Livingstone mit Übernachtung am Lake Kariba und wieder ‚Zu Hause‘ bei unseren Dresdnern im NoName Camp, waren relaxt, wir haben uns nur einen Sonnenbrand geholt.

Am Samstag haben wir uns zum Abschluß noch eine  Kanutour auf dem Zambezi gegönnt. Da wir schon öfters gepaddelt sind, sahen wir der Sache ganz lässig entgegen. Tja, aber paddeln auf deutschen Flüssen oder auf dem Zambezi das sind eben zwei verschieden Dinge !! Wir hatten zwei Guides und trotzdem war unser Adrenalinpegel sehr hoch, denn der Zambezi ist voller Hippos, die seeeeehhhr lange unter Wasser aushalten und ganz locker mal ein Kanu umschupsen können, wenn es ihnen gefällt. So galt es  nicht nur Stromschnellen, Steinen, Strudeln auszuweichen, sondern vor allem Flußpferden !!! Natürlich gibt es auch Krokodile, also keine Hand oder Fuß ins Wasser ;-))).

Kanutour auf dem Zambezi Kanutor auf dem Zambezi (uaf dem Bild: unsere Guides)

Zusammenfassend kann man sagen:

1. Zimbabwe hat immer noch eine gute Infrastruktur, professionelle Beamte und sehr freundliche Menschen.Strom in fast jedem Dorf und Busse fahren in entlegenste Dörfer, die sehr sauber aussehen.

2. Auf dem Zambezi zu paddeln ist nicht nur relaxen.

3. nette Deutsche findet man überall auf der Welt.

4. wir werden wohl wieder hin fliegen (das war sicher für viele neu (grins) )

Der Urlaub ist zu Ende.  In nächster Zeit werden sich hoffentlich auch ein paar Fotos auf diese Internetseite verirren. Ich verspreche es.

Abendstimmung Abendstimmung auf dem Zambezi

Bis bald, denn Ende September bin ich wieder in Afrika und werde hier davon berichten.

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Bye bye Zimbabwe, hello Lusaka

Hi,

wir sind begeistert von Zimbabwe! Freundliche, gut ausgebildete Grenzer, sehr freundliche Menschen. Es gibt alles zu kaufen seit der Dollar Waehrung ist. Keiner bettelt oder macht einen an, toll! Die Strassen sind weniger toll, mussten einmal umkehren und mitten im Busch uebernachten- ging auch gut !! ManaPools war eine Reise wert, direkt am Zambezi, zwei Elefanten im Camp und auch Bueffel.

 Elefant besucht unser Camp in Mana Pools

Elefant besucht unser Camp in Mana Pools (das tat er öfters)

Kanufahrer auf dem Zambezi (Mana Pools) Kanufahrer auf dem Zambezi (Mana Pools)

Grandiose Landschaft. Grenze gestern zurueck nach Sambia war etwas gruendlicher , das Auto wurde inspiziert, aber sehr freundlich. Ueberhaupt sind die Zimbabwer begeistert ein deutsches Auto zu sehen. Letze Nacht ganz einsam am Kafue verbracht. Heute in Lusaka angekommen. Sind in der Backbackerlodge, in der ich voriges Jahr schon war. Diesmal ist alles viel freundlicher ….(grins).

Lusaka   Lusaka (Hauptstadt Sambias)

 Hier tobt der Baer und wir stuerzen uns ins afrikanische Getuemmel, vor allem einheimische Maerkte inspizieren. Morgen Richtung Livingstone. Wir wollem einen Tag eher in Livingstone sein und auf jeden Fall eine Kanutour auf dem Zambezi noch machen.

Viel Muecken und Tse-Tse Fliegen unterwegs, sonst sind wir fit!

ciao bis bald von euren Zentralafrikadurchfahrenden

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Mitten drin ..

…in Afrika.

Wir sind gut in Livingstone gelandet.Trotz aller knapper Zeit, wir haben schnell unser Gepaeck gehabt in Joburg. in livingstone hat uns erstmal niemand erwartet (erst in 2 Tagen). Aber ich hatte gluecklicherweise die Tel.Nr. dabei. So kam Karien dann und nach einigem Hin und Her hatten wir unser Auto wieder, verstaubt und mit vielen Spinnen, aber sofort angesprungen !! UNterkunft haben wir bei einem Dresdener Paerchen, die hier die NoName Lodge betreiben.(uebrigens haben die einen Trabi vor ihrer Logde an der strasse stehen -ossis sind auch ueberall!!)Sehr schoene Challets fuer Sambische Verhaeltnisse.

  Challet im NoName Camp

  Eingang von der Lodge

Heute fast den ganzen Tag in der Werkstatt verbracht, kein Blinker, keine Tankanzeige und auch sonst kein Lichtlein . Waren mittem im Busch bei einem sehr ‚Blickigen‘ Schwarzen, der in zwei stunden alles wieder gerichtet hat und mein Mann konnte noch viiiiieeeell lernen ;-)))))))))).

Dann einkaufen, tanken etc. Morgen geht es nach Zimbabwe, wirklich in den Busch. Also erstmal kein Lebenszeichen von uns.

@Volker : die Strasse ist fertig, aber ob es jetzt hier besser aussieht … ich weiss nicht!

@karin: in Sambia gibt es keine firelighters , leider (vielleicht finden wir noch welche)

 

 Dorf in Zimbabwe

Dorf in Zimbabwe

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Heathrow London

Hi

wir sind noch nicht weit gekommen.Haben aber viel  Zeit in London.Deshalb ein kleiner Gruss.

Ich kaempfe mit dem Internet-Terminal.Da ist jedes I-Cafe in Afrika besser   :-(((((

 

Dafuer ist der Duty-free herrlich und laesst das Herz jeden Whisky-Fans hoeher schlagen.

Wir schauen mal ob wir einen probieren koennen (der teuerste 6000Pfund !!!!)) ..

 19.00Uhr geht unser Flieger nach Joburg. Morgen mittag gegen 12 uhr sind wir voraussichtlich in Livingstone.Melde mich von dort wieder.

Ciao bis bald

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Auf ein Neues

So, wer gedacht hat, das ich erstmal genug habe von Afrika, hat wohl falsch gedacht!!

Ja, das Fernweh ist wieder da und am Samstag geht es wieder los. Wir fliegen nach Livingstone in Sambia (unser Auto steht dort). Da unser Urlaub diesmal sehr begrenzt ist, sind wir nur 2 Wochen unten. Wir haben uns vorgenommen, eine kleine Rundreise um den Lake Kariba zu machen. D.h. in Livingstone über die Grenze nach Zimbabwe, nach Bummi Hills und durch den Matusadonna NP bis Mana Pools. Dieser legändere Nationalpark soll endlich mal Ziel unseres Urlaubs werden. Da wir aber nichts reserviert haben und im Internet viele Gerüchte kursieren, daß man vorbuchen muß, lassen wir es eben drauf ankommen!

Größere Kartenansicht

Dann in Chirundu wieder zurück nach Sambia und ein Kurzabstecher nach Lusaka.Ganz entspannt und erholsam ;-))))) ich hoffe, unten mal ein I-net-cafe zu finden, um euch zu berichten.

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Geschafft!

Leider hatten wir in Namibia kein gut funktionierendes Internet, so kann ich also erst heute, zurück im heimischen Wohnzimmer, von unserem Autotransfer berichten.
Pünktlich Samstag früh in Windhoek angekommen, haben wir unser Auto gepackt und sind in die Stadt zum Einkaufen. Wiedermal haben wir den namibischen Kalender nicht im Kopf und so fällt uns erst später auf, das im Land Wahlen sind! Windhoek ist zum bersten voll. Wir kriegen kaum einen Parkplatz. Ich habe diese Stadt noch nie sooo voll gesehen !!! 13.00 Uhr endlich geschafft und wir können uns voll ausgerüstet Richtung Norden machen. Volker umfährt noch gekonnt einen großen Verkehrsunfall, alles abgesperrt und hunderte Schwarze drumrum- halt wie Fernsehen. Natürlich keine Umleitung!
So schaffen wir an diesem Samstag noch ca. 250km und kommen erleichtert auf Camp Hohenfels an -sorry, fully booked – steht am Farmtor. Das kann doch nicht sein, ein Zeltplatz war noch nie voll! Also fahren wir zur Campsite und sehen entsetzt die vielen Zelte. Ein Treffen von Namibia-Praktikanten !! Wir dürfen trotzdem in einer Ecke bleiben, dennn es ziehe schwarze Wolken auf und prompt fängt es wolkenbruchartig an zu regnen. Also erstmal schnell ins Auto. Unser Auto besteht den Regentest nicht, es läuft an den unmöglichsten Stellen rein.

In einer Regenpause schnell das Zelt aufgebaut , kaum, das es steht, fängt es schon wieder an und wir verziehen uns schnellst möglich in das Zelt. Es besteht den Regentest!! Erschöpft fallen wir in den Schlaf. Am Sonntag schaffen wir 700 km z.T. bei heftigen Regengüssen, Z.T. bei Sonnenschein, abends eine sehr schöne Campsite am Okavango … dachten wir bis zum nächsten Morgen. Es hatten tausende Ameisen von uns und unserem Zelt Besitz ergriffen.Sie krabbelten an unseren Armen hoch und hatten im Zelt dicke Arbeitswege aufgebaut. Was solls, wir kämpften gegen sie noch die nächsten zwei Tage :-))).
Am nächsten Tag hatten wir dann das Highlight GRENZE, aber es ging alles gut. Wir bekamen all unsere Stempel und hofften alle nötigen Papiere für Sambia zusammen zu haben (das hoffen wir noch heute). In Livingstone fanden wir unsere neuen Vermieter sehr schnell. Ein nettes Deutsch/holländisches Ehepaar mit eigener Werkstatt und Safari-Unternehmen. Ich habe ein gutes Gefühl und glaube, daß unser Auto dort gut unter steht. Dienstag nachmittag haben wir die berühmten Victoria Fälle besucht, waren fast die einzigen Touristen und trotz des vielen Regens hatten die Fälle nicht soviel Wasser.

Wir waren in drei Tagen 1560 km gefahren und nun sollte es am nächsten Tag die gleiche Strecke mit dem Bus wieder zurück gehen. Aufgeregt liessen wir uns von unserem Vermieter zum Abfahrtsort des Busses fahren und waren erstmal begeistert, wie gut der Bus aussah! Sogar eine funktionierende Klimaanlage- toll! Das wars dann aber auch schon. An dem Bus klapperte alles. Aber es kam noch besser.


In Livingstone nur mit 8-9 Leuten losgefahren, wurde der Bus kurz hinter der Grenze in Namibia krachend voll, wobei wir Weißen in der kleinen Minderheit waren. Wir machten uns aber auf unseren Doppelzitzen so breit, daß sich kein anderer traute, sich neben uns zu setzen ;-))))))))))). Insgesamt waren für die 1500 km 18 Stunden Fahrzeit vorgesehen. Nach ca. 7 Stunden ging das Drama los, wir mußten anhalten und hektisches Treiben um den Motorraum ließ uns neugierig werden : Getriebeöl lief wie aus dem Wasserhahn auf die Straße. Es wurde heftig diskutiert und telefoniert. Schließlich wurde die Sache auf afrikanischen Wege gelöst. Einer der Busfahrer wurde neben das Getriebe platziert ( zum Glück war es ein Doppelstockbus, so daß neben dem Getriebe genug Platz war) und mußte immer Öl nachkippen. Aller 300-400 km wurde an einer Tankstelle Öl nachgekauft. So schafften wir schließlich in20 Stunden wohlbehalten(!) in Windhoek anzukommen und wir gönnten uns ein reichhaltiges Frühstück in einem wunderschönem Cafe unter einem riesigem Gummibaum. Nach Shoppen in Windhoek fuhren wir nachmittag mit dem Taxi zur Farm Ondekaremba, wor wir noch zwei schöne relaxte Tage mit Wandern und Baden im Pool bei 35 Grad verbrachten. So ist unser Kurzabenteuer glücklich zu Ende gegangen.

Mal sehen was als nächstes kommt, immer schön neugierig bleiben!!!

Viele Grüße an alle, die immermal wieder hier vorbei schauen.

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Überraschung

Ja , mit dem Alltag, das hat nicht so lange angehalten ;-). Denn am Freitag fliege ich nach Namibia ….

Ja, ich wollte eigentlich nicht mehr nach Afrika, diese Jahr. Nun muß aber unser Auto aus der südafrikanischen Zollunion raus und so haben wir kurzfristig beschlossen (mein Sohn und ich), daß wir das Auto nach Sambia fahren und in Livingstone unterstellen werden.

Wir werden Samstag früh in Windhoek landen, das Auto übernehmen und gleich in die Stadt zum Einkaufen und Tanken weiter fahren. Wir wollen dann auch noch ein Stück weiter kommen. Spätestens am Dienstag (1.12.) müssen wir in Livingstone sein, da Mittwoch, mittags 12.00 Uhr unser Bus zurück nach Windhoek fährt.

Enger Zeitplan, aber eigentlich zu schaffen. Wir halten Euch auf dem Laufenden, wie alles klappt.

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Alltag

So, nun habe ich mich wieder eingewöhnt (eingewöhnen müssen ??). Mein Arbeitsalltag geht wieder los. Meine Bilder habe ich gesichtet und in nächster Zeit wird das eine oder andere Bild wohl auch den Weg in diesen Blog finden 😉 . Endlich kann ich auch das Erlebte verarbeiten und neue Pläne machen.

Als erstes habe ich mal meinen Weg in eine Karte gezeichnet und bin selbst erstaunt, das es mich fast durch halb Afrika geführt hat.

MNein Weg durch Afrika

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Hallo Deutschland

Ich bin wieder zurück und ich bin froh darüber !
Am letzten Sonntag gab es in der Kirche noch eine große Verabschiedung. Ich habe eine Abschiedsrede gehalten (naja, es waren eher nur 10 Sätze) und dann hat mir die Kirchengemeinde Abschiedsgeschenke gemacht, afrikanischen Stoff zum ‚ um die Hüfte ‚ wickeln und ein T-shirt vom Kilimanjaro. Ausserdem habe ich auch ein Stück afrikanischen Stoff von meinen Schülern geschenkt bekommen. Alle habe sich große Mühe gegeben. Am letzten Tag sind nochmal viele zu mir nach Hause gekommen, um sich von mir zu verabschieden.
Nun brauch ich erstmal ein paar Tage, um alle Strapazen von mir abzuschütteln und mich langsam wieder an ‚deutsches Leben‘ zu gewöhnen.

Allen, die mir geholfen haben mit ihren sms und emails den Kontakt zur Heimat nicht zu verlieren, hier noch mal ein großes Dankeschön !

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