Eine Reise zu den Flüssen (O)Kavango, Kwando, Zambezi, Linyanti und Chobe
Eigentlich wollte ich mal wieder richtig viel Tiere sehen. Aber das Wetter hat uns wohl einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es war extrem schwül heiß (37-38 Grad und sehr feucht) – die kleine Regenzeit stand vor der Tür und da verziehen sich auch die Tiere gern in den Busch.
Naja es gab trotzdem Tiere:
Auf unserer Tour besuchten wir Camps und Lodges, die wir noch nicht kannten und ziemlich neugierig waren was uns so begegnete:
Gabus Safari Lodge: Eine Familiengeführte Lodge. Zuerst dachten wir, die Campsite ist etwas verwildert, aber wir haben uns trotzdem wohl gefühlt. Leider sehr wenig Tiere (außer Kühe), aber sehr Leckeres Essen:
Kaisosi River Lodge: Die Lodge kannten wir schon, zentral in Rundu gelegen und recht preiswert. Da unser Auto hier streikte passte alles, um schnell in die Werkstatt zu kommen:
Nyime Lodge: Die Campsite am Ufer des Kawango hatte gerade 2 Wochen auf und hat uns sehr begeisert. Sie entsteht auf dem alten Buffalo Camp (altes Militärcamp der Südafrikaner vor der Unabhängigkeit Namibias). Auch der Gamedrive/Boatstrip hat uns begeisert:
Namushasha Lodge: Nach soviel Campen habe ich mir eine etwas exclusive Lodge gewünscht ;-), um Füße wieder sauber und Haut wieder weich zu bekommen. Die Namushasha Lodge liegt am Kwando -Fluss und es gibt sie schon eine ganze Weile.
Livingstone’s Camp: Auf das Livingstone’s Camp war ich besonders neugierig. Sie liegt im Linyanti-Gebiet. Der berühmte Afrikaforscher Dr. David Livingstone lebte hier um 1850 eine gewisse Zeit (in Sangwali – dem nächstgelegenen Dorf). Der Weg zum Camp war schon ein wenig abenteuerlich:
Noch mehr beeindruckt hat mich aber das kleine Livingstone Museum (nicht weit vom Camp), das Linus mit Enthusiasmus, Freude und unglaublichem Mut aufgebaut hat und mit viel Leidenschaft den Besuchern über das Leben Livingstones hier im Sangwali-Gebiet erzählt:
Und hier fing auch dann der Regen an, der uns die nächsten tage immer mal wieder begleiten sollte:
Zambezi River Lodge: Diese Lodge kannten wir schon, haben hier schon übernachtet. Aber sie war die beste Alternative in Katima Mulilo
Chobe River Campsite: Die Chobe River Campsite hatte ich mir als östlichstes Ziel in Namibia ausgesucht. Direkt am Chobe hoffte ich auf viele Tiere, so wie auf der anderen Seite vom Chobe in Botswana. Leider wurden wir enttäuscht, außer Kühen nicht viel zu sehen 🙁 Die Anlage war aber sehr schön, vor allem die privaten Sanitär- und Küchenzelte auf jedem Zeltplatz:
Vor allem der Pool mit Blick auf den durch die Elefanten zerstörten Hang in Botswana war bei der großen Hitze eine kleine Abkühlung.
Ngulu Riverfront Campsite: Direkt an der angolanischen Grenze, ein sehr einsames Camp. Wir waren die einzigen Besucher. Der Inhaber des Camps war nicht da, der Angestellte gab sein bestes 😉
Kuvira River Camp: Dieses Camp hat uns begeistert und wirklich überzeugt. Recht preisgünstig hatten sie einfache Bungalows und aufgestellte Zelte, direkt am Okawango. Dazu ein Restaurant was fast über dem Fluss ‚hing‘. Glücklicherweise hatten wir ein Zelt gemietet, denn diesen Abend ging ein schweres Gewitter nieder.
Fiume Lodge: Eine Lodge auf Farmgelände, privat geführt. Sehr schöne Anlage, super Essen, aber auch sehr teuer ! Ich war froh, dass wir in einem Zimmer nächtigten, denn es regnete und regnete..
Out of Africa Lodge in Otjiwarongo: Ein Hotel in der Stadt, schöne Anlage und super Essen , dazu noch preiswert
Khan River Lodge: Vielleicht die größte Überraschung auf unserer Reise. Weitab von Straßen, fuhren wir lange über Farmgelände und waren sehr überrascht von dieser tollen Lodge. Wir hatten einen gemütlichen Selbstversorger-Bungalow. Das Essen war toll, zubereitet von einer wunderbaren und selbstbewussten Köchin. Der Pool sauber und der Manager sehr angenehm. Um uns herum viele Tiere und der Sundowner ein einmaliges Erlebnis. leider ist die Lodge verkauft worden und wie die Zukunft aussieht weiß keiner.
Otjisazu Lodge: Nicht erwähnenswert. Der Chef war nicht da und alle Pflanzen waren vertrocknet, der Pool war grün. Die Angestellten haben sich zumindest Mühe gegeben.
Immanuel Lodge: Es war mir sehr wichtig, noch einmal in der Lodge vorbei zu schauen. Wir waren schon dreimal dort und haben Stefan Hock und sein Team sehr zu schätzen gelernt. Vor allem seine Küche ist großartig. Nicht umsonst war die Immanuel-Lodge schon Bestes Restaurant Namibias.
Die Lodge wurde am 30.11. 2025 geschlossen, so wollten wir noch einmal zwei schöne Tage dort erleben und uns von Stefan verabschieden.



























































