Tag der Extreme

Ich bin am Lake Mutanda, im Dreiländereck Uganda-Ruanda-Kongo.So eine wunderbare Landschaft – einmalig! Gäbe es eine Liste der zehn schönsten Plätze wäre dieser hier sicher Platz 1 😉

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Heute war Gorillatrekking angesagt. Mein Darm sagte mir ab 0.30 uhr in der Nacht, das er für die Exkursion defonitiv nichts bei sich behalten will ;-). So war die Nacht extrem kurz und ich extrem aufgeregt. 6.30 uhr gibg es los über die holprigsten Strassen, die ich je erlebt habe. Nach 1 1/2h waren wir da. Mit professioneller Einweisung, 1x Polizei, einem Guide und zweiNationalparkrangern mit voller AK47 Ausrüstung ging es los ..

Ich muß aufhören, das Wlan ist so schlecht.

Nun weiter:

Es gibt es Tracker, die starten schon früh um sieben, um die entsprechende Familie zu suchen. Dann geben sie dem Guide die Info per Walkie Talkie und die Truppe kann starten. Und es gibt Porter, die tragen dein Gepäck und schieben oder stützen dich, die steilen Berge hoch oder runter.

So startete der ganze Tross gegen 8.30 und es ging auf extrem glitschigen steilen Trampelpfaden durch die Felder tief runter. Dann durch eine Pufferzone in den Regenwald, der so dicht und undurchsichtig war, das die Ranger vor uns mit der Machete den Durchgang frei schlagen mußten. Das Vorwärtskommen war sehr schwierig. Dann trafen wir nach ca. 10 min im Forest auf die Tracker und es hieß, Taschen und Porter bleiben da, wir sollten nochmal trinken, denn gleich sind wir bei der Familie. Ich war soooooo froh, nicht noch ewig durch dieses undurchdringliche Dickicht zu müssen. Dann sind wir mit den Guides und Trackern noch ca. 20 m steil Berg runter und da waren sie…. der Silberrücken direkt unter uns, neben uns ein junges Weibchen und von hinten kam ein junges Männchen.

Es war unglaublich beeindruckend und wunderschön, neben diesen ruhigen majestätischen Tieren zu sein. Wir haben die Familie dann 1h weiter den Berg runter begleitet, eh der guide sagte, die Stunde ist um, wir müssen zurück. Es war eins der beeindruckendsten Erlebnisse, die ich je hatte!!!

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Dann ging es sehr , sehr, sehr steil bergauf in der Mittagssonne. Und auf den letzten dreißig Metern war ich an meinen Grenzen angelangt. Aber irgendwie schafft man alles 😉

Mehr Bilder dazu gibt es später.

Oben, auf ca. 2000m angelangt gab es eine sehr hübsch gemachte Urkunde und wir genossen noch den Blick, einerseits auf den Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark und auf der anderen seite weit in den Kongo hinein. Wir waren hier ja direkt an der Grenze zum Kongo.

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Ein Kommentar zu Tag der Extreme

  1. Volker Schueller sagt:

    OK, spannend …. Und weiter 😉

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